Berufsfachschule für Logopädie

Berufsfachschule für Logopädie

Logopäden arbeiten im Bereich des Gesundheitswesens, sie gehören zu der Berufsgruppe der nichtärztlichen Medizinalberufe. Zu den Aufgaben eines Logopäden zählen Diagnostik und Therapie von Kommunikationsstörungen und Störungen des Schluckens sowie die Beratung von Patienten und Angehörigen.

Seit Oktober 2011 ist die frühere Ausbildung zum staatlich geprüften Logopäden an der Berufsfachschule Erlangen vollständig vom Studiengang B. Sc. Logopädie an der Universität Erlangen-Nürnberg abgelöst worden. Die Inhalte der Ausbildung wurden dabei zu einem Großteil übernommen, ergänzt wurden aber medizinisch-therapeutische und wissenschaftliche Grundlagenmodule.

Bis zum Ende der Erprobungsphase 2017 haben die Studierenden einen Doppelstatus, sie sind Schüler und Studenten gleichermaßen. Dies bedeutet, dass bis 2017 das Staatsexamen nach dem 6. Semester abgeleistet werden muss, um die Zulassungsurkunde als Logopäde zu erhalten. Daran schließt sich das Verfassen der Bachelorarbeit an, um den akademischen Abschluss B. Sc. Logopädie zu erhalten. Insgesamt dauert das Studium sieben Semester.

Studiengangsleiter

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Heinrich Iro

Ärztliche Kuratorin

Dr. med. Anne Schützenberger 

Fachliche Leitung

Sabine Degenkolb-Weyers. M.A.

Kontakt

Waldstrasse 14
91054 Erlangen
Fax: 09131 85-32615
E-Mail: logopaedieschuleatuk-erlangen.de
Homepage: www.bfs-logopaedie.uni-erlangen.de

Zugangsvoraussetzungen

  • Allgemeine Hochschulreife (Gymnasium)
  • Allgemeine Hochschulreife (BOS / FOS mit zweiter Fremdsprache)
  • Fachgebundene Hochschulreife FOS/BOS-Abschluss in der Ausbildungsrichtung Sozialwesen (13. Klasse) (Qualifikation gemäß § 4 Nr. 1 QualV)
  • Fachgebundene Hochschulreife FOS/BOS-Abschluss in der Ausbildungsrichtung Gesundheit (13. Klasse) (Qualifikation gemäß § 4 Nr. 1 QualV)

Weitere Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen

Über die gesetzlichen Mindestvoraussetzungen hinaus sollte jeder Bewerber zuverlässig und für die Berufsausübung persönlich wie gesundheitlich geeignet sein. Zur Eignung tragen bei: ein normales, möglichst musikalisch trainiertes Hörvermögen (Tontreffvermögen, Rhythmusgefühl und Notenkenntnis), eine belastbare Stimme, gesunde Artikulations- und Atmungsorgane, sichere Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift. Mundart und Dialekt behindern die logopädische Tätigkeit prinzipiell nicht, wenn jemand außerdem einwandfrei hochdeutsch sprechen kann. Wichtig ist ein offenes, zugewandtes Wesen und die Fähigkeit, auch zu einem kommunikationsbehinderten Menschen einen Zugang zu finden. Ein Praktikum wird zum Einreichen der Bewerbung an unserer Schule nicht vorausgesetzt, weil wir wegen der hohen Bewerberzahl den Ausbildungsplatz nicht garantieren können. Jedoch kann jeder Bewerber seine Chancen auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch durch Praktika im sozialpflegerischen und/oder sprachtherapeutischen Bereich verbessern.

Kursbeginn

Jährlich zum 1. Oktober

Bewerbungsfrist

01. - 30. November des Vorjahres

Ausbildungsdauer

7 Semester

Abschluss

Staatlich geprüfter Logopäde (nach dem 6. Semester)
B. Sc. Logopädie (nach dem 7. Semester)

 
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