Seminarschule

Ausbildung von Referendaren

Seit dem Schuljahr 2006 / 2007 werden Referendare für den ersten Ausbildungs-abschnitt des Vorbereitungsdienstes am BSZG (Seminarschule) im Erstfach (Gesundheits- und Pflegewissenschaft) ausgebildet. Zugeordnet ist das Studienseminar der Berufsfachschule für Krankenpflege.

An der Seminarschule erhalten die Referendare zunächst einen Einblick in das Schulleben.
Um mit dem Unterrichten vertraut zu werden, erfolgen von Beginn an Lehrversuche in der beruflichen Fachrichtung.

Ab Dezember jeden Schuljahres übernehmen die Referendare Unterricht, der sich wie folgt zusammensetzt:

  • 3 Unterrichtsstunden/ Woche im Erstfach
  • 2 Unterrichtsstunden/ Woche im Zweitfach
  • 1 Unterrichtsstunde/ Woche Deutsch an einer Berufsschule

Neben dem Unterrichtseinsatz werden von den Seminarlehrern Fachsitzungen abgehalten, in denen vor allem eine Einführung in die Methodik der beruflichen Fachrichtung erfolgt. Im Erstfach erfolgt die Fachsitzung wöchentlich im Umfang von drei Zeitstunden. Im Zweitfach werden Fachsitzungen in der Regel vierzehntägig durchgeführt (Umfang: fünf Zeitstunden).

Um einen breiteren Einblick in die Unterrichtswirklichkeit zu erhalten, besuchen Referendare Unterrichte des Seminarlehrers bzw. von anderen Lehrkräften (= Hospitations- bzw. Hörstunden).

Mögliche Schulen für den Unterrichtseinsatz im Erstfach sind die Berufsfachschulen für Krankenpflege, Kinderkrankenpflege, Hebammen, Massage, Physiotherapie, Logopädie und technische Assistenten in der Medizin.

Im ersten Ausbildungsabschnitt müssen von den Referendaren zwei Lehrproben (1x im Erstfach, 1 x im Zweitfach) abgelegt werden. An der Berufsfachschule für Krankenpflege haben die Referendare neben dem Seminarlehrer, Herrn Helmer, einen weiteren Ansprechpartner, der sie je nach Bedarf betreut.

Nach Abschluss des ersten Ausbildungsabschnitts an der Seminarschule sollen unter anderem die Grundlagen für das Unterrichten erworben worden sein. Ebenfalls kann dieser Ausbildungsabschnitt dazu beitragen, dass Referendare ein realistisches Berufsbild aufbauen.